ChorWerk Ruhr 99

MEMORIA

Eine ChorWerk Ruhr Produktion für die Ruhrtriennale 2017

Tomás Luis de Victoria (1548-1611)
Officium Defunctorum - Requiem (1605) für sechsstimmigen Chor a cappella

John Cage (1912-1992)
Four 2 (1990) für gemischten Chor a cappella

Morton Feldman (1926-1987)
Christian Wolff in Cambridge (1963) für gemischten Chor a cappella
Rothko Chapel (1971) für Sopran, Alt, Chor, Viola, Celesta und Schlagzeug

„Erinnerung, Andenken, Gedanke, Bewusstsein, Zeit, Ereignis, Denkmal…“ – der lateinische Begriff „Memoria“ impliziert verschiedene Aspekte, die die Musik von De Victoria, Cage und Feldman gemeinsam haben”, sagt Florian Helgath über das Programm, das er diesen Sommer in der monumentalen Architektur und Akustik der Maschinenhalle der Zeche Zollern in Dortmund dirigieren wird. Fast vier Jahrhunderte liegen zwischen dem „Officium defunctorum” des spanischen Renaissance-Komponisten Tomas Luis de Victoria und der ergreifenden „Rothko Chapel“ des amerikanischen Komponisten Morton Feldman. Während De Victoria eine polyfone Totenmesse für die Schwester König Philipps II. von Spanien schrieb, gedachte Feldman der jüdischen Opfer des Holocaust. Er komponierte das in sich gekehrte Chorwerk als Hommage an den Maler Mark Rothko. Es wurde zuerst in der Rothko Chapel aufgeführt, dem Andachtsort in Houston, Texas, für den Rothko 14 Gemälde schuf.

Sopran
Anja Scherg
Alt
Andra Isabel Wildgrube
Viola
Axel Porath
Schlagzeug
Dirk Rothbrust
Celesta
Sebastian Breuing
Chor
ChorWerk Ruhr
Musikalische Leitung
Florian Helgath

Termine