Rupert Huber
Künstlerischer Leiter von 2009 bis 2011
Der Dirigent, Komponist und Performancekünstler Rupert Huber ist international gefragt, nicht zuletzt wegen der hohen konzeptionellen Qualität seiner Programmgestaltung. Sein Hauptarbeitsfeld liegt in der Zusammenarbeit mit den Sinfonieorchestern und Chören der ARD und des ORF. Chefpositionen hatte er inne bei SWR und WDR und war Chordirektor der Salzburger Festspiele, sowie von 2009 – 2011 künstlerischer Leiter des ChorWerk Ruhr. Er dirigierte über 200 Uraufführungen der namhaftesten Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts (Stockhausen, Nono , Christou, Furrer, G.F. Haas, K. Huber , Hosokawa, Rihm , M. André, Scelsi, etc.). Seit etlichen Jahren, auch im Zusammenhang mit seinem dreijährigen Aufenthalt in Nepal, beschäftigt er sich intensiv mit der unmittelbaren Wirkung von Musik und hat viele der, aus dieser Forschung entstandenen Projekte mit verschiedensten Ensembles realisiert.
Seit den frühen 1980er Jahren hat Rupert Huber sich ausgiebig mit dem Werk von John Cage auseinandergesetzt und seither unzählige Aufführungen verschiedenster seiner Werke geleitet. Ein im Jahre 1991 in Stuttgart durch eine persönliche Begegnung angeregtes und schon geplantes Werk für Chor wurde leider durch den Tod von Cage nicht mehr realisiert.
Für Chorwerk Ruhr leitete Rupert Huber bisher die Projekte:
- CWR 29: Rossini (2006)
- CWR 33: Leos Janacek (2006)
- CWR 34: Christou/Xenakis/Huber/Mozart (2007)
- CWR 41: Hildegard von Bingen/John Cage/ Stravinsky/ Magnus/Feldmann (2008)
- CWR 43: Giovanni Gabrieli (2009)
- CWR 44: J. Brahms (2009)
- CWR 45: F. Mendelssohn Bartholdy (2009)
- CWR 47: Stockhausen/Bach/Huber (2009)
- CWR 48: Schubert in New York (2010)
- CWR 50.1: Sonnenaufgangskonzert (2010)
- CWR 50.2: Sewa Munganga (2010)
- CWR 54.1: Makluk - Dunkelkonzert (2011)
- CWR 55.1: Via Crucis - Heilige Zeichen
- CWR 54.2: Didama - Verborgene Welt
- CWR 55.2: RheinVokal: Via Crucis
- CRW 55.3: Via Crucis - Heilige Zeichen
- CWR 57: Buddha goes to Bayreuth
- CWR 58: Vigilia
